Musikschrank

Musikschrank 23: Clara Schumann

Bei Düsseldorf (siehe die heutige Buchselbstkritik) denkt man natürlich an Schumann. Aber warum immer nur an Robert? Die arme Gattin Clara hatte genug auszuhalten mit ihrem Genie … und war doch selber eins. Beweis gefällig? Das Klaviertrio G-Moll. Mehr Romantik auf so engem Raum? Unmöglich. Klavierkonzert A-Moll bitte, bitte auch anhören!!

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Musikschrank 21: Mahler

Der Zwerg, von dem heute in der Buchkritik die Rede ist, erinnert uns an die Revelge, ein gespenstisches Lied aus der Wunderhorn-Sammlung. Wie kein anderer nimmt Mahler die Perspektive der Chancenlosen ein: der Delinquenten, für immer Getrennten, der Gefallenen, der verhungernden Kinder. Nur ab und zu ragt „ein Zweig der Linde“ ins Leben. Nach unserer …

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Musikschrank 20: Othmar Schoeck

Viele sind im Lauf der Jahrhunderte in die Schweiz geflüchtet. Dass am Ende ihrer Tage auch die Romantik darunter war, wissen nicht alle. Othmar Schoeck heißt der letzte uns bekannte Komponist, dessen vielzuspätromantische Lieder noch einmal anzuknüpfen wagen an Mendelssohn und Mahler – aber wie! Klangfarben, wie man noch keine vernommen hat. Kein Wunder (doch …

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Musikschrank 19: Bernhard Sekles

Viel zu selten gespielt: Bernhard Sekles, einer der Hauptgötter am Olymp des Hoch´schen Konservatoriums Frankfurt, wo er bei Humperdinck lernte und Adorno lehrte. Passend zum heutigen Thema der Buchselbstkritik, legen wir die „Gärten der Semiramis“ auf. Oder irgendetwas anderes von dem Verfemten, dessen Eltern Seckeles und Bischheim hießen. Alles, was er geschrieben hat, ist hörenswert, …

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Musikschrank 18: Stamitz

Eigentlich wollten wir zu Holzbauers „Sohn der Wälder“ raten, kommt im „Jagdstern“ zentral vor, doch keine Aufnahme ließ sich finden. So greifen wir Mannheimer Raketen-gleich zum Zeitgenossen Carl Philipp Stamitz, zu Schwetzingen stets gern gegeben. Sein Klarinetten-Konzert Nr. 3 B-Dur durfte ich sogar einst eigenhändig begleiten (am Flautozimbel: Dr. Markus Max Frank), das war günstiger …

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Musikschrank 17: Monteverdi

Zefiro torna, der Südwind kehrt wieder, e di soavi accenti … Erhielte sich von der gesamten abendländischen Kultur nur dies eine Werk, künftige außerirdische Archäologen müssten die Meinung gewinnen, wir wären allesamt Genies voller Zartgefühl, Einfallsreichtum und Witz gewesen. Wie Claudio Monteverdi und Ottavio Rinuccini Frühlingshoffnung zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges hier abbilden, ist ganz …

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